counter culture


Die "wilden 60'er"
1960´s counter culture
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Die "wilden 60'er"
Wenn man die Geschichte der USA in diesem Jahrhundert untersucht, lassen sich die einzelnen Dekaden wie folgt beschreiben: "Die Zwanziger waren unbeschwert, die Dreißiger die Ära der Depression, die Vierziger waren die
Zeit des Krieges und des Wiederaufbaus, die Fünfziger das Zeitalter des Wohlstandes und der Konformität."
Den Sechzigern wird eine ganz eigene Bedeutung zuteil. Sie waren das Zeitalter neuer Theorien, neuer Künste, eines neuen Bewußtseins. Sie waren auch die Zeit einer Bevölkerungsexplosion, einer Jugendrevolte, als die Zahl der unter 30-jährigen rapide anstieg. Sie repräsentierten auf eine gewisse Weise den Durchbruch in eine neue, antiautoritäre Ära des modernen Den-kens, in ein freies, hedonistisches, innovatives, moralisches, erotisches und intellektuelles Jahrtausend. Für andere waren die 60'er der Kollaps fundamen-taler sozialer und moralischer Werte, eine Zeit ernsthaften Schadens, den nur eine Rückkehr zur traditionellen Moral und zu religiösen Tugenden wieder gutmachen konnte.

"Life was free and so was sex"
(Sara Davidson, Berkeley, Mitte der 60'er).

Die 60'er waren eine Zeit des Umbruchs, und Teil dieser Veränderungen waren auch die Abwendung von moralischen Werten wie "Anstand", "Enthaltsamkeit bis zur Ehe" oder "Monogamie" die noch in den 50'er-Jahren richtungsweisend waren. Diese veränderten Moralvorstellungen werden auch "sexuellen Revolution" genannt. Noch vor der Einführung der Pille, die 1960 auf dem Markt kam, vollzogen mehr und mehr junge Amerikaner vorehelichen Sexualverkehr. Dieser Trend beschleunigte sich während der 60'er Jahre und erregte immer mehr Aufsehen. In den späten 60'ern zeigten Meinungsumfragen, daß 3/4 aller Amerikaner dem vorehelichen Sex von Männern wie auch Frauen zustimmten. Weiters bewiesen Gutachten wie der Kinsey Report der 50'er, daß das Alter der erstmalig sexuell Aktiven im Sinken begriffen war und daß die Häufigkeit sexuellen Verkehrs unter allen sozialen Klassen zunahm. Kinsey belegte auch, daß "abweichende" Sexualverhalten (wie z.B. Oralsex) weitgehend akzeptiert wurden und daß männliches und weibliches Sexualverhalten sich zu gleichen begann. Solche Verhaltensmuster sind ein Grund für den Anstieg ungewollter Schwangerschaften in den 60'ern sowie eine Zahl von ca. 500.000 illegalen Abtreibungen pro Jahr. 
Die sexuelle Revolution untergrub außerdem die traditionellen Definitionen von Obszönität und Pornographie. In einer Folge von Präzedenzfällen in den späten 1950'ern verbot der Oberste Gerichtshof der USA die Zensur von literarischen Klassikern wie Fanny Hill, D.H. Lawrence's Lady Chatterly's Lover und Henry Miller's Tropic of Cancer.
Neu aufkommende Modeerscheinungen wie der Minirock oder langes Haar zeigten eine Befreiung des Körpers und ein neues Selbstvertrauen im Trotz gegen die mittelständischen Moralvorstellungen. 

Die Counterculture
Die Counterculture, oder Underground, wie sie in Großbritannien genannt wurde, war eine lose, expressive, soziale Bewegung, die sich in einer Zeit großen wirtschaftlichen Wohlstandes entwickelte. 
Die gesamte Counterculture, die Subkultur der 60'er, war keine in sich homo-gene Gruppe. Sie beinhaltete sowohl "weiche" wie auch "harte" Elemente, also Leute, die im Zen-Buddhismus ihr Lebensziel suchten und von Liebe und Freiheit sprachen, wie auch solche, die auf äußerst radikale Weise die Gesell-schaft verändern wollten. Diese Polarisation zeigt sich auch durch die beiden zu der Zeit populärsten Rock-Gruppen, nämlich den "sanften" Beatles und den äußerst progressiven und "harten" Rolling Stones. Im Sommer 1967 - dem "summer of love", reisten tatsächlich nur wenige Anhänger der Counterculture nach San Franzisco, und genausowenige identifizierten sich selbst als Hippies. Viele junge Amerikaner fanden aber schnell heraus, daß die Counterculture Möglichkeiten zu radikalen Veränderungen bot, und so paßten sie ihr eigenes Privatleben dem Trend an.
Die anti-materialistische Philosophie der Hippies zog viele junge Leute an, die Schwierigkeiten hatten, interessante und befriedigende Arbeit zu finden oder Beziehungen einzugehen. Für sie war die Stukturlosigkeit der Hippiekultur und ihre Verachtung von Arbeit sehr attraktiv.

Die Entdeckung des Hippies
Der Ausdruck "Hippie" ist für eine Vielzahl bohemischer und studentischer Subkulturen anwendbar, es gibt einen harten Kern von einer künstlerisch-literarischen Intelligenz, eine Aristokratie von Rockmusikern und eine Unmenge von folgenden "life style rebels".
Die Hippies waren eine Counterculture, keine politisch aktive Bewegung. Hippies sind eine von den USA ausgehende, bald weltweite und in Europa aufgenommene Bewegung, dem amerikanischen Underground zugerechnet. Sie sind amerikanische Teenager, die den Weg in eine andere Lebensform wirklich gegangen sind; sie hatten eine alternative Konzeption und entwickelten alternative Institutionen.
Die Hippieszene war eine relativ gut organisierte Subkultur, hauptsächlich zusammengesetzt aus Studenten und Ex-Studenten. Das Studentenleben außerhalb des Elternhauses erlaubte ihnen große Freiheit, sie konnten ungestört mit ihren neuen Lebensstil und Identität experimentieren. Ihr kleines Einkommen, zusammen mit ihrer hohen Bildung, machte den großen Kontrast zwischen ihnen und der Jugend der Arbeiterklasse aus.
Die soziale Zusammensetzung der Hippies war bunt, zumeist jedoch stammten die Angehörigen dieser Szene aus Elternhäusern mit sicherem oder gehobenem Einkommen.

Do your own thing, whereever you have to do it and whenever you want

Drop out. Leave society, as you have known it.

Blow the mind of every straight person you can reach. Turn them on if not to drugs, than to beauty, love, honesty, fun. (Hippiekodex)

Der Drop-Out: Auf der Suche nach einer Alternativkultur
Die Hippies lebten ihre Ausgliederung, ihre Kultur war für sie ein gelebter Prozeß. Sie entwickelten eine Vielzahl von Werten, die gegen die herrschenden Werte in Amerika gerichtet waren. Sie formierten einen nicht-wirtschaftlichen Aspekt des politischen Lebens, repräsentierten den expressiven eher als den aktiven Pol, betonten das Persönliche, das Private und das Psychologische und verhalfen damit der Politik zu einer neuen Subjektivität.
Viele lebten in "Bruchbuden" oder Wohngemeinschaften (Kommunen) und sicherten ihren Lebensunterhalt durch den Verkauf von selbstgefertigten Handarbeiten, Untergrund-Magazinen oder durch den Handel mit Drogen.
Die wichtigste Facette der Hippie-Subkultur zentrierte sich in der Ablehnung des "Materialismus" und der Engstirnigkeit der amerikanischen Mittelklasse.
Ihr Hauptaugenmerk war die Lebensqualität, das "System" erfuhr bei ihnen Ablehnung, Ablehnung, die sich in verschiedenen Formen manifestierte, militante und politische, aber auch mystische und religiöse. Konventionelle amerikanische Werte (kirchliche, vor allem protestantische Ethik, Reichtum) wurden abgelehnt, Spontaneität, Hedonismus propagiert. Sie suchten eine Identität außerhalb ihrer normalen Rolle oder Familie, was ein typisches Merkmal von Jugendkulturen ist. 

Drogen - Religion: Mittel zur Sinneserweiterung
Der Drogenkonsum führte zu einer Suche nach Führung und dem Sinn des Lebens, spirituistische Erklärungen wurden gefunden in den Elementen der östlichen Religionen oder westlichen Interpretationen des Zen-Buddhismus. Hippies sahen den Untergang der zeitgenössischen Industrie-Gesellschaft voraus und suchten Rettung im Orient, den Rhythmen der "Mutter Erde", in mythischen Entrückungen mit Hilfe von Drogen (LSD, Marihuana, Heroin, Mescalin, Kokain), mit Hilfe von alternativen Lehrern (z.B. Carlos Castaneda, Gregory Bateson, Buckminster Fuller).
Drogen wurden zu einem der meist umstrittenen Wegbereiter zur Unab-hängigkeit. Während ältere Generationen zum Trotz gegen die Moral der Autorität Alkohol konsumierten, fingen Teenager und College Studenten nun an, Marihuana zu rauchen. Die Jugendkultur erinnerte ältere Amerikaner gerne daran, daß auch sie unersättliche Konsumenten verschiedener Stimulans und Beruhigungsmittel waren. Die Tatsache, daß der durchschnittliche Amerikaner es für lange Zeit für "normal" fand, mehr oder weniger von Alkohol, Zigaretten, Tranquilizern oder Barbituraten abhängig zu sein, läßt sich nicht leugnen. Die Drogenkultur der 60'er erwuchs daher mit Sicherheit nicht aus einer Gesellschaft, der die Idee des Erreichens von Glücksgefühlen mit Hilfe von chemischen Mitteln völlig fremd war. Anders gesagt waren die Drogenkonsumenten der 60'er die Kinder von Whisky-Trinkern und Rauchern der 50'er. Dieses Faktum erkannten schon die Rolling Stones in ihrem Song Mother's Little Helper:

And though she's not really ill,
There's a little yellow pill.
She goes running for the shelter
Of her "mother's little helper.

Der Akt des Marihuanarauchens wurde oft als Aufnahmeritual in die Jugend-kultur gesehen. Neben Marihuana experimentierten die Harvard-Universitäts-psychologen Timothy Leary und Richard Alpert mit der von der Regierung entwickelten Halluzinoge LSD ("acid") und behaupteten, Stadien eines "erweiterten" Bewußtseins entdeckt zu haben. Nachdem die Universität beide wegen unprofessionellen Verhaltens 1963 gekündigt hatte, nahm Leary die Rolle des "LSD-Gurus" an und gab der Jugend den Rat "to turn on, tune in, and drop out."
Zusammen mit einigen Freunden gründeten Leary und Alpert die International Foundation for Internal Freedom (IF-IF) und gaben die Psychedelic Review heraus. Auf einem Flugblatt machten sie für die Zeitschrift Werbung:

"Mescaline! Experimental Mysticism! Mushrooms! Ecstasy! LSD-25! Expansion of Consciousness! Phantastica! Transcendence! Hashish! Visionary Botany! Ololiuqui! Physiology of Religion! Internal Freedom! Morning Glory!"


Bewegung
Bewegung war wichtig, einerseits im geographischen Sinn durch das Herum-ziehen, und in einem existentiellem Sinn. Die Hippies zogen quer durch die USA, nach Osten, meist Asien, manchmal auch nach Lateinamerika.
Man mußte sich aber auch "innerlich" bewegen - durch den Konsum bewußt-seinserweiternder Drogen oder dem Zuspruch zu Mystizismus, Religion oder Selbsterkenntnis. Die Hippies zogen, soweit es ging, aus den Metropolen aus an an die warmen Strände Kaliforniens; Tausende von Rebellen, dem Mittel-stand zugehörig, verließen ihre Städte, um ländliche Wohngemeinschaften in Nordkalifornien, Süd-Oregon, dem verlassenen Südwesten oder im gebirgigen Vermont zu gründen. Sie suchten den Süden, um neue Gemeinschaftsformen, bestimmt durch Wärme, Liebe und Zuneigung auszuleben; Sie waren auf dem Weg zu einer "alternativen Gesellschaft", behaupteten sich freilich über die warmen Sommer hinaus vor allem auf dem Universitätscampus und in den Bohmemien-Quartieren der amerikanischen Metropolen.

Individualismus
Dies war eine Reaktion auf die Gleichheit der Massengesellschaft.
Es bedeutete, "doing your own thing", der Glaube daran, daß die Freiheit
"in your own head" war, nicht als Teil einer oppressiven sozialen Struktur. Politisch bedeutete es romantische Anarchie oder die Abwendung von der Politik.

Passiver Widerstand
Die Innen- und Außenpolitik der 60'er Jahre und besonders der Vietnamkrieg führten zu einer allgemeinen Politikverdrossenheit. Stattdessen blühte ein Romantiszismus auf, der besagte, daß, wenn sich die Liebe durchsetzen konnte, alles in Ordnung kommen könnte. Diese Einstellung stellte Idealismus und Expressivität anstelle von Aktivismus und rationaler Ana-lyse. Die Macht als Variable im politischen Kampf wurde ignoriert, der Mystik und rituellen Magie zugesprochen. Lösungen blieben meistens eine Idee, wurden selten tatsächlich ausgeführt. Ausnahme: gewaltbereite Teile der counter culture wie „The Weathermen“ u.a.

Schlagworte zur Hippiekultur:

Do your own thing, whereever you have to do it and whenever you want
Drop out. Leave society, as you have known it.
Blow the mind of every straight person you can reach. Turn them on if not to drugs, then to beauty, love, honesty, fun.

Don't trust anybody over thirty"
(Abbie Hofmann)

Make love, not war

I never hold back, man. I'm always on the outer limits of possibility.
(Janis Joplin)

Hierarchie
Sommerhippies (oder Plastic Hippies) - Kontakt-Hippies - Stone-Hippies

"You say you want a revolution. Well, you can count me out!"
(John Lennon)

"My music isn't supposed to make you riot. It's supposed to make you "make love"!" (Janis Joplin)

1967: The Summer of Love. Ca. 500.000 Jugendliche, die ihr Elternhaus verlassen hatten (USA). Aufblühen von Haight-Ashbury (umgansspr. "Hashbury", Stadtteil von San Francisco), Fluchtpunkt vieler Blumenkinder, die ihr Zuhause verlassen hatten ("runaways")

Gipfelerlebnisse der Hippie-Kultur
Human-Be-In (San Francisco, 1967), Rolling Stones-Konzert (London, 1969), Woodstock (bei N.Y., 1969), Popkonzert auf der Isle of Wight (1970).

Meinungen über Hippies
Die Gesellschaft stand den Hippies mehrheitlich ablehnend gegenüber ("faule, promiskuitive, schmutzige, drogenkonsumierende Vaganten"), doch es gab auch Stimmen, die sich positiv über ihre friedfertige und der Liebe zugewandte Einstellung äußerten.

Der Untergang. Rezession
Die Wirtschaft konnte die vielen Aussteiger nicht mehr finanzieren. Drogentod (Hendrix, Joplin, Morrison) - Einnistung von Gewalt in Haight-Ashbury und der gesamten Hippiekultur (Rolling-Stones-Konzert in Altamont, Ermordung Sharon Tates durch die Manson-Family) - Vermarktung der Counterculture durch die Wirtschaft - rapides Wachstum von Jugendsekten - Akzeptanz sexueller Freiheiten durch die Bevölkerung. Ab ca. 1970 Teilung der Hippie-Kultur in einen politisch (New Left) und mystisch orientierten Strang (letztere zogen auf's Land, lebten dort in Kommunen und waren Vorläufer der heutigen "Grünen")

Literatur:
- Tom Wolfe: The Electric Kool-Aid Acid Test, 1968
- Norman Mailer: Why Are We in Vietnam?, 1967
- John Updike: Couples,1968
- Herbert Marcuse: Eros and Civilization, 1955,1962
- Carlos Castaneda: The Teachings of Don Juan: A Yaqui Way of Knowledge, 1968
- Charles Reich: The Greening of America, 1970
- Rolling Stone Magazin, 1967 gegr.
- Baacke, Dieter: Jugend und Jugendkulturen. Darstellung und Deutung. - München 1987.
- Brake, Michael: Comparative Youth Culture. The Sociology of Youth Cultures and Youth Subcultures in America, Britain and Canada.- N.Y. 1985.
-Farber, David (Hrsg.): The Sixties... From Memory to History.- Chapel Hill, London 1994.
-Hodgson, Godfrey: Triumph and Failure of a Cultural Revolution. - New York 1978 
-Horowitz, David A. (Hrsg): On the Edge. A History of America since World War II.- New York, Los Angeles, San Franzisco 1989
-Immer diese Jugend! Ein zeitgeschichtliches Mosaik von 1945 bis heute. Hrsg. vom Deutschen Jugendinstitut.- München 1985.
-Kneif, Tibor: Rockmusik und Subkultur. In: Rockmusik. Aspekte zur Geschichte, Ästhetik, Produktion. Hrsg. von Wolfgang Sandner.- Mainz 1977.
-Norton, Mary Beth u.a. (Hrsg.): History of the United States.- Boston 1986
-O'Neill, William L.: The Counter-Culture. In: A History of Our Time. Readings on Postwar America. Hrsg. von William Chafe und Harvard Sitkoff.- N.Y., Oxford 1983.
-Snowman, Daniel und Malcom Bradbury: The Sixties and Seventies. In: Introduction to American Studies. Hrsg. v. Malcolm Bradbury und Howard Temperley- New York 1981
-Weiß, Wolfgang: Jugend und Musikkultur. In: Zeitschrift für Gegenwartskunde. Sonderheft 2, Jahrgang 29: Jugend in der Gegenwartsgesellschaft.- Berlin 1980.

http://www.aurora-magazin.at/wissenschaft/hutzinger.htm

siehe auch LSD (Acid Dreams - The Search for The Manchurian Candidate)

http://www.artsandmusicpa.com/popculture/60'scountercult.htm

 

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1960´s counter culture
In the 1960's, young people questioned America's materialism and cultural and political norms, much as they've always done.  Seeking a better world, some used music, politics, and alternative lifestyles to create what came to be known as the counterculture. Americans in that era faced many controversial issues-from civil rights, the Vietnam War, nuclear arms, and the environment
to drug use, sexual freedom, and nonconformity.

The counterculture lifestyle integrated many of the ideals and indulgences of the time: peace, love, harmony, music, mysticism, and religions outside the Judeo-Christian tradition. Meditation, yoga, and psychedelic drugs were embraced as routes to expanding one's consciousness.

The movement, greeted with enormous publicity and popular interest, contributed to changes in American culture. A willingness to challenge authority, greater social tolerance, the sense that politics is personal, environmental awareness, and changes in attitudes about gender roles, marriage, and child rearing are legacies of the era.

Some children of the sixties counterculture dropped out and left the cities for the countryside to experiment with utopian lifestyles. Away from urban problems and suburban sameness, they built new lives structured around shared political goals, organic farming, community service, and the longing to live simply with one's peers.As part of a spiritual reawakening, some members of the counterculture rejected drug use in favor of mind and spiritual expansion through yoga, meditation, and chanting.

The Woodstock Music and Art Fair made history. It was, depending on one's point of view, four days of generosity, peace, great music, liberation, and expanding consciousness, or four days of self-indulgence, noise, promiscuity, and illegal drug use.

Woodstock enabled thousands of middle-class young people to experience the communal spirit. For the first time, these young people felt empowered by their numbers. Politicians and manufacturers in the music and clothing industries took note of the potential of a growing youth market.

Americans were moved by the Vietnam War, racial injustice, fear of nuclear annihilation, and the rampant materialism of capitalist society. Many were inspired by leaders such as John F. Kennedy and Martin Luther King Jr. Small groups staged sit-ins at schools, local lunch counters, and other public facilities. Masses gathered in the nation's cities to protest what they saw as America's shortcomings.

Many members of the counterculture saw their own lives as ways to express political and social beliefs. Personal appearance, song lyrics, and the arts were some of the methods used to make both individual and communal statements. Though the specifics of the debates were new, arguments for personal free-dom, free speech, and political reform go back to the foundations of American society. Lisa Law


No amount of rationalization or blaming can preempt the moment of choice each of us brings to our situation here on this planet. The lesson of the 60's is that people who cared enough to do right could change history.

We didn't end racism but we ended legal segregation.

We ended the idea that you could send half-a-million soldiers around the world to fight a war that people do not support.

We ended the idea that women are second-class citizens.

We made the environment an issue that couldn't be avoided.

The big battles that we won cannot be reversed. We were young, self-righteous, reckless, hypocritical, brave,silly, headstrong and scared half to death. And we were right." Abbie Hoffman

http://americanhistory.si.edu/lisalaw/4.htm

counter culture
Unconventional appearance, music, drugs, communitarian experiments, and sexual liberation were hallmarks of the sixties counterculture, most of whose members were white, middle-class young Americans. To some Americans, these attributes reflected American ideals of free speech, equality, and pursuit of happiness. Other people saw the counterculture as self-indulgent, point-lessly rebellious, unpatriotic, and destructive of America's moral order.

Authorities banned the psychedelic drug LSD, restricted political gatherings, and tried to enforce bans on what they considered obscenity in books, music, theater, and other media. Parents argued with their children and worried about their safety. Some adults accepted elements of the counterculture,
while others became estranged from sons and daughters.

In 1967 thousands of young people flocking to the Haight-Ashbury district.
The counterculture lifestyle integrated many of the ideals and indulgences of the time: peace, love, harmony, music, mysticism, and religions outside the Judeo-Christian tradition. Meditation, yoga, and psychedelic drugs were embraced as routes to expanding one's consciousness. Lisa Law

 

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Timeline

1963
Martin Luther King Jr. delivers his "I Have a Dream" speech.
U.S.-USSR hotline is installed to avoid nuclear war.
President John F. Kennedy is assassinated in Dallas.
Father Knows Best television series ends.

1964
The Beatles appear in America on The Ed Sullivan Show.
President Lyndon Johnson's "Great Society" launches Head Start, Medicare, VISTA, and the National Endowment for the Arts.
Civil Rights Act of 1964 prohibits discrimination in public accommodations.
Student-led Berkeley Free Speech Movement ends with 796 arrests.

1965
President Lyndon Johnson sends combat troops to Vietnam, and teach-ins and antiwar demonstrations follow.
National Guard intervenes in Watts riots that leave 34 dead in Los Angeles.
Pope Paul VI visits New York to address the United Nations on world peace.
Los Angeles's Free Press becomes first major underground newspaper of the 1960s.

1966
Time magazine asks, "Is God Dead?" and selects the "Under-25" generation as Man of the Year.
Student Non-Violent Coordinating Committee (SNCC) and Black Panther Party call for Black Power.
Miranda ruling by Supreme Court requires police to inform suspects of their right to counsel before interrogation.
Ronald Reagan is elected governor of California with promises to crack down on rebellious students and obscenity.

1967
Thurgood Marshall becomes first African American Supreme Court justice.
Troop strength in Vietnam reaches 474,000; casualties exceed 13,000.
Antiwar demonstrators march on the Pentagon.
First issue of Rolling Stone magazine appears.

1968
After Tet Offensive, Gallup Poll finds that 49 percent of Americans believe the use of U.S. troops in Vietnam is a mistake.
Martin Luther King Jr. and Robert Kennedy are assassinated.
Hair!, the first rock musical, opens on Broadway to great acclaim and to controversy stirred by nudity and charges of flag desecration.
Democratic Convention opens in Chicago as police and antiwar demonstrators clash.

1969
First U.S. troops are withdrawn from Vietnam.
Neil Armstrong and Buzz Aldrin are the first to walk on the moon.
"America--Love It or Leave It" campaign begins.
Students for a Democratic Society falters as radical Weathermen faction
splits away.

1970
First Earth Day is celebrated.
President Richard Nixon announces the invasion of Cambodia.
Six college students in Ohio and Mississippi are killed by National Guardsmen and state police during student protests.
Commission on Campus Unrest calls gap between youth culture and mainstream society a threat to American stability.


1971
The radical Weather Underground bombs the United States Capitol.
Supreme Court upholds school busing to end segregation in Charlotte, North Carolina.
Voting age is lowered to 18 by the 26th Amendment.
TV's All in the Family premieres with Archie Bunker and his family debating issues of the sixties.

1972
Strategic Arms Limitation Treaty (SALT I) passes U.S. Senate.
Congress enacts Equal Employment Opportunity Act, allowing for preferential hiring and promotion of women and minorities.
TV's M*A*S*H, set in Korea, is viewed as a commentary on Vietnam War.
Gray Panthers form to combat discrimination against the elderly.

1973
American Indian Movement militants occupy Wounded Knee, South Dakota.
Last U.S. troops are withdrawn from Vietnam; 8,500 American civilian technicians remain.
Senate Watergate hearings begin.
The Joy of Sex, by Alex Comfort, is a nonfiction bestseller.

(Lisa Law)

 

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